Wettersteinrunde

Diese Tour führt auf traumhaften Trails um den Wetterstein-Hauptkamm entlang der Lieblingsplätze von König Ludwig II.

Anreise
Mit dem Auto oder der Bahn nach Garmisch-Partenkirchen. Start der Tour ist am Olympiastadion vor der Skischanze in Partenkirchen.

Tourdaten
50 Kilometer mit 3600m Anstieg/Abstieg

Schwierigkeit
Sehr lange Tour auf traumhaften Trails, die enorme Ausdauer, Trittsicherheit und alpine Erfahrung erfordert. Dank der zahlreichen Abstiegswege und Hütten lässt sich die Tour problemlos verkürzen oder auf zwei Tage aufteilen.

Die Partnachklamm zählt zu den touristischen Highlights in Garmisch-Partenkirchen und wird täglich von zahlreichen Touristen bestaunt. © Thomas Bohne

Wegbeschreibung

Gleich zu Beginn führt euch der Weg durch die Partnachklamm mit dem kristallklaren und tosenden Bach, der täglich von Touristenscharen besucht wird. Über den Kälbersteig gelangt ihr zum Königshaus am Schachen. Der botanische Garten am Schachen ist einzigartig und lädt zu einem Besuch ein. Der Weg führt nun hinauf zum höchsten Punkt der Tour, der Meilerhütte. Der anschließende Abstieg über den Söllerpass auf den Südsteig ist der technisch schwierigste Teil und erfordert absolute Trittsicherheit.

Der Wetterstein-Südsteig zieht sich über zahlreiche Bergrücken entlang der Südseite des Wetterstein-Massivs. © Thomas Bohne

Anschließend lauf ihr auf traumhaften Trails über zahlreiche grüne Bergrücken entlang der massiven Südwände des Wetterstein. Über das Gatterl gelangt ihr in wenigen Minuten zur Knorrhütte. Der Abstieg zur Reintalangerhütte erfordert erneut volle Konzentration. Erst im Anschluss lauft ihr auf traumhaften Pfaden durch das Reintal. Weniger Minuten nach der Bockhütte gelangt ihr auf eine Forststraße, die euch zum Ausgangspunkt der Tour führt.

Die Tourdaten findet ihr auf Strava und bei GPSies.

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Wie nennt man diesen Sport? – Laufen!?

© Stephan Repke

© Stephan Repke

Eine wilde Horde stürmt durch die weiße Winterlandschaft um Seefeld in Tirol. Kräftig keuchen sie im tiefen Schnee und Schweiß rollt ihnen von der Stirn. Das breite Grinsen im Gesicht der vierzehn Teilnehmer des Trail Magazin Snowrunning Wintercamps verrät, wie sich verschneite Trails im Winter anfühlen.

Das Basislager des Camps befindet sich im Herzen von Seefeld, einem Wintersportparadies für Skispringer, Langläufer und lange Läufe. Im Zentrum von Seefeld mischen sich goldbehangene Braunbären mit Prosecco unter Russen, Niederländer und Sportler in hautengen Anzügen. Gleich neben dem Hotel wartet das dampfende Außenbecken des Erlebnisbades auf müde Beine und unterkühlte Gliedmaßen.

An drei Tagen fräsen sich die Teilnehmer des Camps in Icebug-Winterbereifung durch Eis und Schnee. Zwischen zwei und vier Stunden täglich sind sie unterwegs, passieren dabei nicht selten staunende Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Neben der Rauthhütte auf 1600 Metern fragen zwei ältere Tourengeher neugierig: “Wie nennt man diesen Sport?” Die Jungs und Mädels schauen sich fragend an und antworten: “Laufen!?”


© Stephan Repke

© Stephan Repke